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wombat |
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Post subject: LED an Transistorbasis
Posted: May 05, 2010 - 11:57 AM
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PostRank: 1

Joined: May 05, 2010
Posts: 1
Status: Offline
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Hallo!
Ich bin kein Elektroniker, nur Bastler. Das heisst, ich stopple so lange Teile zusammen bis es irgendwann funktioniert (na ja, meistens)
Damit ich die Zeit bis es funktioniert verkürzen kann, möchte ich LED direkt an die Transistorbasis geben, damit ich früher sehe ob/wo Fehler sind.
Beispiel: Ein Mikrokontroller (also 5V) soll über einen Transistor BC337 eine Relaisspule (12V/40mA) schalten. Ich will eine LED direkt zwischen Mikrokontrollerausgang und Basis des BC337 geben, damit die (schwach) leuchtet wenn der Transistor durchschaltet. (Der Strom zur Basis fliesst auch durch die LED durch.)
Frage:
- Nimmt man dafür eine normale oder eine (teure) low current LED ?
- Wie berechnet man so etwas richtig?
Freundliche Grüsse
Wombi |
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Posted: May 05, 2010 - 11:57 AM
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Nugget32 |
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Post subject: LED an Transistorbasis
Posted: Jun 11, 2010 - 02:10 PM
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ProfiRank: 10

Joined: Jan 06, 2004
Posts: 508
Location: Frankfurt/Main
Status: Offline
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Beim Transistor müsstest hergehen und eventuell den Basisstrom Kontrollieren bzw. einen schwellwertschalter integrieren. Bedenke das bei der Basis des Transistors (vor allem bei kleinsignaltransistoren) nicht viel an Ampere fließt das es ausreicht
irgendwas damit auszulösen .
Eine möglichkeit wäre es mal auszuprobieren mit einem Schmitt Trigger.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schmitt-Trigger
Oder mit einem Operationsverstärker
http://de.wikipedia.org/wiki/Operationsverstärker
http://de.wikipedia.org/wiki/Operationsverst%C3%A4rker
Grundidee ist die nutzung eines Schwellwertschalters.
Funktion:
Fließt Strom in geringer Amperzahl über die Basis des Transistors ,wird so der Schalter ausgelößt und die LED leuchtet.
Eine ähnliche Funktion gibts bei vielen Netzteilen die über eine reglebare Strombegrenzung verfügen. Ist die Amperzahl erreicht oder die eingestellte überschritten löst der Schalter dort aus.
Polt man die Funktion so um das etwas eingeschaltet wird wenn Strom Fließt ,so hätte man deinen gewünschten effekt den du willst.
Man muss aber auch hier berücksichtigen das ca 0.3-1 Volt ( je nach Transistortyp) und wenige µA bis hin zu wenigen mA ausreichen das der Transistor reagiert. Ein Datenblatt des betreffenden Transistors oder eine Transistor Tabelle würde hier Helfen |
_________________ Wer Schreibfehler findet, der darf Sie behalten !
Nobody was perfect
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pali64 |
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Post subject:
Posted: Oct 21, 2010 - 12:00 PM
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Moderator

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Joined: Dec 30, 2005
Posts: 93
Status: Offline
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Hallo alle,
ich nehme mal an das Du das LED Problem bereits gelöst hast.
Möchte aber trotzdem für andere hierzu noch was sagen(schreiben)
wie Nugget32 bereits angedeutet hat, sind die Schaltströme an der Basis sehr gering.
Aus diesem Grund ist es prinzipiell nicht ratsam, eine LED in Serie einer Transistorbasis zu legen, weil wenn sie dann mal endlich leuchtet, ist der Transistor in der Regel bereits TOT!
dies aus Folgendem Grund:
eine LED braucht in der Regel zum vernünftig leuchten ca. 1 mA
die schlechteste Variante des BC337 hat ein HFE von mindestens 140, meist ein vielfaches davon.
ergo müsstest Du 140 mA schalten das genügend Basisstrom über die LED fliessen könnte um zu leuchten.
im weiteren (Erare humanum est) ist die Maximalspannung der Basis am BC337 ca 0,5V, ansonsten stirbt er!
also müsstest Du ganz genau aufpassen wie hoch die Spannung über das LED abfällt.also klassisches Lowcurrent RED LED ca 0,7V 0,8mA (gibt's aber sind relativ teuer).
Sinnvoller wäre eine Schaltung mittels bsw. LM741, die Verlustleistung im Basiswiederstand zu messen und mit dem Ausgang des OP/AMP's ein LED zu schalten.
so kannst du auch schon ganz kleine Schaltströme, (im uA Bereich) über die Basis des Transistors messen und ohne ihn zu zerstören eine LED ansteuern. |
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